Donnerstag, 1. Februar 2018

TecDay an der Kantonsschule Reussbühl in Luzern

Dienstag, 30.01.2018

Nach dem TecDay in Sarnen folgt bereits eine Woche später der TecDay an der Kantonsschule Reussbühl in Luzern. Am TecDay haben Jugendliche die Möglichkeit einen Einblick in verschiedene technische Berufe zu erhalten. Organisiert wird dieser Tag durch die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften (satw). Das Institut Geomatik rollte die Orthophoto - Teppiche erneut aus und präsentierte die vorhandenen Augmented Reality und Virtual Reality Anwendungen im Modul «Augmented Reality – Erwecke deine Karte zum Leben». Die 60 Teilnehmenden konnten während den 90 Minuten virtuell den «Boulevard des Italiens» oder die Römerstadt «Augusta Raurica» besuchen. Mit der SwissARena Applikation und dem Orthophoto konnten die Gymnasiasten und Gymnasiastinnen zusätzliche Informationen wie den Flug verkehr oder das Wetter abfragen.
Orthophoto Luzern

Gymnasiasten und Gymnasiastinnen bei der Anwendung der verschiedenen mitgebrachten An-wendungen mit Virtual Reality Brillen

Montag, 29. Januar 2018

Swissbau 2018


Die Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik der FHNW war vom 16. – 20. Januar an der Baumesse Swissbau in Basel präsent. Die FHNW trat mit zwei Ständen auf. Einerseits war die gesamte HABG mit einem Stand an der Swissbau Focus Lounge vertreten. Dort wurden die verschiedenen Studiengänge und Weiterbildungsmöglichkeiten und neue Ansätze des digitalen Planens und Entwerfens wie das Parametrische Design vorgestellt. Zudem nahmen Prof. Ruedi Hofer, Direktor der HABG und Prof. Manfred Huber, Leiter des Intstituts Digitales Bauen von der HABG an Podiumsdiskussionen teil.

Andererseits trat das Institut Geomatik IGEO gemeinsam mit der Industriepartnerin iNovitas AG im Swissbau Innovation Lab auf. In der Sonderschau für die Digitale Transformation wurden neueste Produkte und Lösungen präsentiert um die Herausforderungen der Digitalisierung der Umwelt zu meistern. Das IGEO war mit zwei Projekten vor Ort.
Abbildung 1: Die beiden Projekte: Der autonome Roboter im Vordergrund und der Rucksack des BIMAGE-Projektes im Hintergrund
Zum einen wurde das KTI-Projekt BIMAGE präsentiert, das sich in der Endphase befindet. Demonstriert wurden der Rucksack als portables Erfassungssystem und der Webdienst als Endprodukt für die Visualisierung der erfassten 3D-Informationen.
Abbildung 2 Der BIMAGE-Rucksack
Abbildung 3 Nahaufnahme des Erfassungssystems
Als zweites wurde das Projekt Autonome Roboternavigation in Innenräumen vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Semesterprojekt zweier Master-Studenten, die unterschiedliche Sensoren auf der fahrbaren Plattform Clearpath Jackal so kombinierten, damit dieser Roboter selbständig Innenräume erfassen und darin navigieren kann.
Abbildung 4 Der Entwickler des Roboters beim Erklären des Prinzips
Beide Projekte sind beim Publikum mit verschiedenen Hintergründen auf reges Interesse gestossen. So waren sowohl Planer wie auch Immobilienfachleute und Handwerker vom abgeleiteten Produkt des BIMAGE-Projektes, nämlich vom bildbasierten Webdienst begeistert. Die einfache und intuitive Navigation und die Unabhängigkeit durch den browserbasierten Service machen die 3D-Informationen auch für Nicht-Fachleute leicht zugänglich. Auch die vereinfachte und beschleunigte Erfassung mit dem portablen Erfassungssystem überzeugte das Publikum.  Eine Frage, welche die Besucher beschäftigte, war, ob und wie bestehende BIM-Modelle eingesetzt werden können.
Abbildung 5 Interessiertes Publikum
Abbildung 6 Präsentation des Webdienstes
Abbildung 7 Interessiertes Publikum
Abbildung 8 Live-Demonstration des Webdienstes
Abbildung 9 Interessiertes Publikum
Durch den Austausch mit dem Publikum wurde klar, dass das Projekt BIMAGE ein grosses Bedürfnis abdeckt. Der Bedarf an mobilen bildbasierten Lösungen zur Erfassung von Innenräumen besteht. Das Gesamtkonzept des BIMAGE-Projekts fand grossen Anklang und es ist ein Bedürfnis für eine Kombination mit bestehenden BIM-Modellen vorhanden. An der Swissbau präsentierte sich das IGEO als zukunftsweisende Institution mit attraktiven Studiengängen und innovativen Forschungsprojekten.
Abbildung 10 Grosses Interesse an den Projekten des IGEO

Dienstag, 23. Januar 2018

TecDay und TecNight an der Kantonsschule Obwalden in Sarnen

Dienstag 23.01.2018

Die Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Obwalden in Sarnen konnten am TecDay, Module à 90 Minuten besuchen, welche ihnen einen spannenden Einblick in die Welt der Technik ermöglichten. Das Interesse für technische Berufe soll bei Gymnasiasten und Gymnasiastinnen auf diese Weise gefördert werden. An der anschliessenden TecNight folgten spannende Referate von Experten in unterschiedlichsten Themengebiete: vom Big Bang über Fragen zur Energiewende bis hin zum Quantencomputer – die Hochschulen und Anbieter aus der Industrie zeigten Innovative Lösungen für aktuelle Fragestellungen.

Auch das Institut Geomatik der FHNW war mit einem Modul am TecDay vertreten. Mit dem Thema «Augmented Reality: Erwecke deine Karte zum Leben» wurde den Gymnasiasten und Gymnasiastinnen die Möglichkeiten von AR und von VR im Alltag aufgezeigt und den Stellenwert der Raumbezogenen Daten erläutert. Im Zentrum standen auch die Anwendungen von entwickelten Applikationen wie die VR Anwendung der Römerstadt «Augusta Raurica» oder der AR Applikation für das Verkehrshaus in Luzern «SwissARena» anhand eines Luftbildteppichs.
SchülerInnen der Kantonsschule Obwalden erlangen zusätzliche, Ortsbezogene Informationen mit der AR Anwendung «SwissARena»


Donnerstag, 11. Januar 2018

MasterForum – Winter 2018

Wie bereits im ersten Blog dieses Jahres verkündet, wurde das IVGI per 1. Januar 2018 zum IGEO, Institut Geomatik der FHNW. Unter diesem Namen wurde erstmals das diesjährige MasterForum am 11. Januar 2018 eröffnet. Die vier Masterstudierenden konnten ihre Abschlussarbeit vor zahlreich versammeltem Publikum präsentieren. Im Publikum sassen interessierte Mitstudierende, viele ehemalige Studierende, Mitarbeitende des Instituts und viele auswärtige Gäste sowie auch Projektpartner der Abschlussarbeiten, welche die Resultate der Diplomierenden mit Spannung erwarteten.
Abbildung 1: Eröffnung des MasterForums des IGEO und die zahlreichen Besucher in der Aula der FHNW Muttenz.

Die Präsentationen zeigten einmal mehr die Vielfalt an Möglichkeiten auf, welche die Geomatik zu bieten hat: die automatische Extraktion und Aktualisierung von Strassenverkehrsinfrastrukturdaten mittels Deep Learning (Pascal Stucki), Scan2BIM (Fabian Hug), 3D-Webvisualisierung von Geländemodellen mit Cloud-basiertem Rendering (Thomas Gerzner) und die Kompensation von GNSS Signalausfällen mittels IMU und Koppelnavigation (Philippe Brand). Die Ergebnisse der Masterarbeiten können hier als Poster und Videos (ab Anfang Februar aufgeschaltet) eingesehen werden.
Abbildung 2: Die Diplomierenden (v.l.n.r.) – Pascal Stucki, Thomas Gerzner, Philippe Brand und Fabian Hug.

Im Anschluss an die erfolgreichen Präsentationen wurde der Apéro, gesponsert und offeriert durch die Firma Leica Geosystems AG, eröffnet, um auf die zukünftige berufliche Laufbahn der Diplomierenden und das Jahr 2018 anzustossen. Dabei standen die Diplomierenden auch noch für Fragen und Diskussionen zu ihren Abschlussarbeiten zur Verfügung. Zu diesem Anlass wurden auch die neuesten IGEO-Mitarbeitenden vorgestellt: Manuela Gonzalez und Oliver Hasler.
Abbildung 3: Apéro und dessen Eröffnung durch Martin Vögele von der Firma Leica Geosystems AG.

Mittwoch, 10. Januar 2018

Das IVGI wird zum IGEO


Das Institut Vermessung und Geoinformation (IVGI) hat per 1.1. 2018 seinen Namen zu Institut Geomatik (IGEO) geändert. Nachdem bereits der Bachelorstudiengang und der Masterstudiengang an der FHNW auf Geomatik bzw. Geomatics lauten, ist der neue Institutsname ein klares Bekenntnis zur Geomatik als spannende und zukunftsträchtige Fachdisziplin. Gleichzeitig feiert das Institut Geomatik im Jahr 2018 sein 55-Jahr-Jubiläum. Im Jahre 1963 legte die damalige Abteilung Vermessung den Grundstein für die Technikerschule beider Basel, einer Vorgängerinstitution der heutigen Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW.

Nach der Pensionierung mehrerer Professoren in den Jahren 2016 und 2017 ist das Institut Geomatik seit Herbst 2017 wieder komplett. Mit einem stark verjüngten Team blicken wir zuversichtlich in die Zukunft und freuen uns speziell auf den Bezug des neuen FHNW Campus in Muttenz im Sommer 2018.



Aufgrund des Namenswechsel haben wir auch den Blog umbenannt, alle neuen und alten Blogeinträge finden Sie ab sofort hier.

Montag, 18. Dezember 2017

Public Release des Alters-Atlas

Am Freitag, 15. Dezember wurde nach einer langen und intensiven Projektphase der Alters-Atlas der FHNW öffentlich publiziert (siehe www.altersatlas.ch). Im Rahmen der Strategischen Initiative «Alternde Gesellschaft» wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Institut Vermessung und Geoinformation HABG und dem Institut für Wirtschaftsinformatik HSW eine interaktive Informations-Plattform Alters-Atlas konzipiert und umgesetzt. Diese steht nun via Internet einer Vielzahl von Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung.
Mit dem Alters-Atlas wurde das Ziel verfolgt, den Altersstrukturwandel in seinen sozialräumlichen und lebenslagenspezifischen Dimensionen, z.B. der Altersgruppenverteilung oder demographischen Entwicklung, mittels einer ‚Landkarte der alternden Gesellschaft’, insbesondere für die Trägerkantone der FHNW: Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn, visuell darzustellen. Dabei war der Anspruch die erläuternden und verknüpfenden Dimensionen der Altas-Tradition zu übernehmen, aber etwas weg zu kommen vom Image des dicken verstaubten Bibliothekbuchs, das manchen Atlanten scheinbar anhaftet.
Abbildung 1: Startseite des Alters-Atlas.
Die Startseite des Alters-Atlas ermöglicht verschiedene Einstiege in das Thema «Alternde Gesellschaft», nämlich über die sogenannten Lebenslagen oder über verschiedene Themen und Schlagwörter (Tags). Es kann jedoch auch eine zufällige Information aufgerufen oder nach spezifischen Begriffen gesucht werden. Unabhängig vom Einstieg sind die Inhalte dahinter als «Karten» konzipiert, die sich mit Titel, einer Visualisierung und einer kurzen Beschreibung mit jeweils einem Thema beschäftigen.
Abbildung 2: Beispiel einer «Karte» zur Entwicklung des Bildungsstandes älterer Menschen – inkl. Navigation zu weiteren Karten rechts oben.
Die Karten wurden zu einem Netzwerk von Informationen verknüpft, so dass entlang der Verbindungen inhaltliche Geschichten erzählt werden können. Aber auch eine freie Erkundung der Inhalte innerhalb des Netzwerks ist möglich. Die Verknüpfungen einer Karte werden jeweils oben rechts im Fenster als Teil des Netzwerks dargestellt. Dieser Ausschnitt des Netzwerks dient direkt der Navigation zwischen den Karten, wobei die grüne Linie die empfohlene Geschichtenlinie widerspiegelt und alle darunterliegenden Titel Verbindungen zu thematisch verwandten Karten sind.

Abbildung 3: Typische Diagrammarten im Alters-Atlas.
Ein weiterer Anspruch an den Alters-Atlas war, dass er Inhalte aus verschiedenen Datenquellen darstellen soll. Diese Quellen sind der Alters-Survey, weitere Projekte der SI Alternde Gesell-schaft sowie statistische Daten, wie z.B. vom Bundesamt für Statistik. Da die Datengrundlage sehr unterschiedlich ist, wurden mehrere Diagrammtypen (Abbildung 3) definiert, so dass qualitative und quantitative Daten visualisiert werden können.

Nach dieser kurzen Einführung in den Alters-Atlas wünschen wir Ihnen frohes Erkunden!
http://www.altersatlas.ch/

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Zukunftstag 2017 – 86 Schülerinnen und Schüler zu Besuch an der FHNW in Muttenz

Im Rahmen des nationalen Zukunftstags am 9.11.2017 wurden am Standort Muttenz sieben ganztägige Workshops für Mädchen angeboten, die alle bis auf den letzten Platz ausgebucht waren. Mit viel Begeisterung und Staunen wurden Roboter gebaut, Brücken konstruiert, leuchtende Flüssigkeiten pipetiert und eigene Webseiten entworfen. Neu dabei waren zwei Workshops zum Thema Licht und Recycling & Ressourcen.
Im Geomatik-Workshop durften die Mädchen kreativ werden beim Darstellen von Lärmkarten 
Im Geomatik-Workshop konnten die 5.-7. Klässlerinnen ihre eigenen Lärmkarten visualisieren, wobei einige Kunstwerke entstanden. Am Nachmittag war exaktes Vermessen und ‘5erli’-Suchen angesagt. Einen Einblick in die Geoinformatik erhielten die Mädchen im Informatik-Workshop. Hierbei durften sie mit der Programmiersprache Python ihre erste kleine Anwendung programmieren.
Der Nachmittag im Geomatik-Workshop war dem Vermessen gewidmet
Ihre erste Programmiersprache (Python) konnten die Schülerinnen im Informatik-Workshop lernen.
Die Mitarbeitendenkinder durften sich am Zukunftstag auch wieder über ein abwechslungsreiches Programm von Photogrammetrie über Architektur bis hin zu Energie und Nachhaltigkeitsfragen freuen.
Kinder von Mitarbeitenden im Architekturworkshop
Somit belebten am Zukunftstag 2017 86 Schülerinnen und Schüler die FHNW in Muttenz und belohnten alle Helferinnen und Helfer mit begeisterten und wissbegierigen Kinderaugen.